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9th Februar
2009
written by admin

Die Deutsche Post AG bringt regelmäßig neue Verfahren auf den Markt, die Verbrauchern das Frankieren ihrer Postsendungen erleichtern sollen. Das aktuelle Produkt „Handyporto“ wirkt bequem und kundenfreundlich. Hat man gerade keine Briefmarke zur Hand, kann per SMS eine 12-stellige Kennzahl von der Post abgerufen werden, mit der sich Postkarten und Briefe handschriftlich frankieren lassen.

Ein Blick auf die Postgebühren für den modernen Service macht jedoch den entscheidenden Nachteil des Systems deutlich: Mit 85 Cent für eine Postkarte und 95 Cent für einen Standardbrief liegen die Kosten für das Handyporto ganze 40 Cent über den regulären Postgebühren. Hinzu kommen die Kosten für den SMS Versand. Mit Blick auf die Postgebühren ist das Handyporto also wirklich nur für absolute Notfälle geeignet.

Wer als Verbraucher, Gewerbetreibender oder Unternehmer dagegen auf der Suche nach einer günstigen und effizienten Frankierlösung ist, der sollte sich mit Stampit beschäftigen. Briefe, Postkarten, Päckchen und Pakete lassen sich mit dem Service bequem und einfach vom Arbeitsplatz aus frankieren. Bezüglich der Postgebühren kommt die Deutsche Post AG ihren Kunden hierbei deutlich entgegen: Verglichen mit dem Schalterpreis fällt das Porto für DHL Pakete per Stampit um einen Euro günstiger aus.

Zur Auswahl stehen insgesamt drei Stampit Produktpakete:

Stampit Web ist das Einsteigerpaket und wird von der Deutschen Post AG ohne einmalige Grundkosten angeboten. Bis zur Obergrenze von 50 Euro pro Woche lassen sich Briefe, Postkarten, Päckchen und Pakete einzeln frankieren. Hierzu ist weder die Installation einer Software, noch der Einsatz externer Hardware erforderlich. Der gewünschte Betrag an Postgebühren kann im Internet bestellt und per Lastschrift bezahlt werden und steht im Anschluss unmittelbar für den Portoausdruck zur Verfügung. Um eine Sendung zu frankieren, werden einfach die Empfängeranschrift und die gewünschte Versandform in eine Online-Maske eingetragen. Im Anschluss erfolgt der Ausdruck der Frankierung auf einem beliebigen Drucker.

Stampit Home bietet zunächst sämtliche Features und Vorteile, die auch Stampit Web hat. Darüber hinaus ist das System mit weiteren Leistungsmerkmalen ausgestattet, die Anwendern gegen einmalige Einrichtungskosten in Höhe von 9,50 Euro zur Verfügung stehen. Ein integriertes Frankierjournal behält den Überblick über sämtliche Sendungen, deren Postgebühren über das Programm bezahlt wurden. Darüber hinaus stehen Schnittstellen zur Integration in Microsoft Office und in StarOffice zur Verfügung, so dass die Eingabe der Empfängerdaten entfällt. Auch eine externe Briefwaage kann komfortabel in das System eingebunden werden. Stampit Home bedingt den Einsatz einer speziellen Software, die durch die Deutsche Post AG für die Betriebssysteme Windows 2000, Windows XP und Vista zur Verfügung gestellt wird. Das Volumen an Postgebühren ist auch bei Stampit Home auf 50 Euro pro Woche begrenzt.

Mit Stampit Business bietet die Deutsche Post AG auch professionellen Anwendern ein angemessenes System. Neben sämtlichen Leistungsmerkmalen von Stampit Home wurden hier, gegen eine einmalige Zahlung in Höhe von 83,50 Euro, spezifische Features und Anwendungsoptionen integriert, um den Anforderungen von Gewerbetreibenden und Unternehmen zu entsprechen. Je Ladevorgang stehen bis zu 200 Euro an Postgebühren zur Verfügung. Der Labelausdruck für Briefzusatzleistungen und die Bereitstellung komplexer Einlieferungslisten erfolgt bei Stampit Business unmittelbar aus dem System. Besonders interessant: Das Firmenlogo und ein individueller Werbetext können innerhalb des Frankiervermerkes eingeblendet werden. Offene Schnittstellen erlauben die Integration von Stampit Business in eine Vielzahl an unterschiedlicher Branchensoftware.

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