Große Unternehmen verschicken ihre Kataloge, Werbebriefe und
Flyer in der Regel als Infopost. Sie sparen dadurch jährlich enorme Kosten,
denn das Porto liegt bei dieser Versandart (Deutsche Post) nur bei 25 Cent pro
Brief. Der Versand eines normalen Briefs kostet 55 Cent. Bei mehren Tausend
Adressaten pro Werbeaussendung kommt so eine hübsche Summe an Einsparungen zusammen.
Was viele Unternehmer nicht wissen: Auch für kleinere Firmen, die einen
überschaubaren Kundenkreis mit Werbepost beliefern wollen, lohnt sich der
Versand der Briefe als Infopost.
Schon ab einer Aussendung von 50 Briefen kann der günstige
Tarif in Anspruch genommen werden. Durch die Möglichkeit der Aufzahlung bis zur
Mindestmenge lohnt sich der Versand der Werbebriefe als Infopost bereits ab
einer Menge von 23 Briefen. Das bedeutet, wer weniger als 50 Adressaten
beliefern möchte, der zahlt einfach die Portokosten für die Mindestmenge von 50
Briefen und hat trotzdem Geld gespart.
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Beispiele:
23 Briefe, normales Porto: 23
x 55 Cent = 12,65 Euro
23 Briefe Infopost Standard (+17 x Porto bis zur
Mindestmenge): 50 x 25 Cent = 12,50 Euro
45 Briefe, normales Porto: 45
x 55 Cent = 24,75 Euro
45 Briefe Infopost Standard (+5 x Porto bis zur
Mindestmenge): 50 x 25 Cent = 12,50 Euro
Voraussetzungen für den Versand als Infopost
Um eine Werbeaussendung mit der Infopost verschicken zu
können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Die Briefe müssen nach
Postleitzahlen sortiert werden, sie müssen alle den gleichen Inhalt haben und
die Adressen müssen maschinenlesbar sein.
Voraussetzung: Gleiches Format, gleicher Inhalt, gleiches
Gewicht
Damit die Werbebriefe personalisiert werden können, erlaubt
die Post geringe Abweichungen der Inhalte. So dürfen sich beispielsweise die
Anschriften im Innenteil unterscheiden und es ist eine persönliche Anrede
erlaubt. Auch die persönliche Kundennummer des Adressaten darf aufgedruckt
werden.
Voraussetzung: Maschinenlesbarkeit
Die Adressen müssen linksbündig formatiert werden und einen
geschlossenen Block mit einer Maximalbreite von zehn Zentimetern bilden.
Leerzeilen zwischen den einzelnen Adressangaben (Name, Straße usw.) sind nicht
erwünscht. Alle Angaben erfolgen in gleicher Schriftart und Schriftgröße in
dunkler Farbe auf hellem Hintergrund. Umrahmungen und Markierungen werden nicht
verwendet. Die Landesangabe wird bei nationalen Sendungen weggelassen. Wer
Fensterumschläge benutzt, der muss darauf achten, dass die Adresse vollständig
im Sichtfenster zu sehen ist und dass der Abstand des Adressblocks zu allen
Seiten mindestens drei Millimeter beträgt.
Voraussetzung: Sortierung nach Postleitzahlen
Je nach Umfang der Aussendung müssen die Briefe nach
Postleitzahlen, Leitregion oder Leitbereich sortiert werden. Bei der Leitregion
sind die ersten beiden Ziffern der Postleitzahl die Grundlage, beim Leitbereich
ist es die Sequenz (Beispiel: Postleitzahlensequenz 57000-57076)
Alternativen
Unternehmen, die die Briefe nicht vorsortieren wollen, können
auf den Infobrief zurückgreifen. Er kostet 35 Cent und ist ebenfalls ab einer
Gesamtmenge von 50 Sendungen erhältlich. Hier gibt es allerdings nicht die
Möglichkeit, weniger Briefe zu versenden und den Differenzbetrag hinzuzuzahlen.
Dafür fällt aber die Vorsortierung weg.
Obwohl es das Postmonopol nicht mehr gibt, ist die Deutsche
Post nach wie vor das erfolgreichste Unternehmen in Sachen Werbeaussendungen.
Dennoch gibt es Alternativen. Anbieter wie primeMail (Hermes und Swiss Post
International), TNT Post (TNT Niederlande und Hermes Logistik) und einige
andere Versender überzeugen mit günstigen Portokosten, Sonderaktionen und
Serviceangeboten. Es lohnt sich also, vor dem Versand die Preise zu
vergleichen!